Solarthermie zur Verringerung der Holzverwertung

Ein altbewährtes und weitverbreitetes System zur regenerativen Beheizung von Haushalten ist die Holzverbrennung, weshalb ganze Ortschaften über ein Nahwärmenetz mit Wärme aus einem zentralen Hackschnitzel verbrennenden Heizhaus versorgt werden.

Zur Reduzierung der Hackschnitzelmenge wurden in jüngster Zeit einige wenige Systeme um Großenflächensolarthermieanlagen erweitert. Zur täglichen Bereitstellung der Sonnenwärme in den Morgen- und Abendstunden muss ein mehrere hundert m³ großer Pufferspeicher installiert werden. Die Solarthermiekollektoren erzeugen einen Großteil der Wärme zur Warmwasseraufbereitung der Verbraucher und zur Kompensation der Netzverluste des Nahwärmenetzes. Der Jahreswärmemengenanteil der Solarthermie liegt bei 10-15 %.

Wärme aus 50 % Solarthermie und 50 % Holzverwertung

Ein neuer Ansatz zur Wärmeversorgung von Ortschaften mit Bestandsgebäuden ist ein System mit einem Großwärmespeicher als zentrale Einheit. Verschiedene Wärmequellen werden angeschlossen und zusammengeschaltet. Der Großwärmespeicher übernimmt die Spitzenlastversorgung und die Steuerung des Systems.

Im Zeitraum April bis Mitte Oktober wird die Wärme durch Solarthermiekollektoren erzeugt. Im Zeitraum Mitte Oktober bis März wird zusätzlich ein vereinfachtes Holzheizsystem bei idealem Wirkungsgrad nahezu konstant betrieben. In dieser Zeit wird die Wärmenachfrage mit einer Mischung aus gespeicherter Wärme, direkter Solarwärme und der Wärme aus dem Holzheizsystem gedeckt.

 

Der Jahreswärmeanteil der Solarthermie kann auf bis zu 50 % gesteigert werden. Durch den zusätzlichen Einsatz von Windstrom in einer Power-to-Heat-Station kann der Wärmeanteil des Holzheizsystems noch weiter gesenkt werden.

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