2. Platz: Patrick Walkensteiner – „Sonnensegelspirale“

Modern, optisch sehr interessant und wirtschaftlich sinnvoll: Bei der „Sonnensegelspirale“ wird die Fläche der Solarkollektoren zur optischen Abschirmung verwendet. Jeweils bis zu fünf Kollektoren werden dabei übereinander gefasst.
Zwischen den Kollektoren ist zudem eine einfache Verbindung der Leitungen vorgesehen. Der gut realisierbare Entwurf überzeugt schließlich auch durch seinen Mehrwert: Jegliche Grünflächen zwischen den Kollektoren können problemlos als Weidefläche genutzt werden.

Beschreibung Designentwurf „Sonnensegelspirale“

Die Solarkollektoren werden zu Flächen der optischen Abschirmung. Es werden jeweils bis zu 5 Kollektoren übereinander zu größeren Einheiten zusammengefasst. Die „Sonnen-Segel“ hüllen den Zylinder quasi ein und verstellen die Sicht auf ihn. Bei der vorgeschlagenen Aufstellungsart wir der Zylinder in der Form zweier Spiralarme derart eingehüllt, daß sich die „Sonnen-Segel“ optimal am Sonnenstand orientieren. Durch die besondere Art der Aufstellung kommt es über den ganzen Tag gerechnet zu einer gleichmäßigen Bestrahlung aller Flächen und somit zu einem konstanten Energieeintrag.
Für den Betrachter ergibt sich der Eindruck einer nicht sofort fassbaren „Wolke“.
Die Kleinteiligkeit der Struktur bewirkt trotz der Dimensionen der Anlage eine Leichtigkeit der Erscheinung.